Am 14.05. machte sich die Elternschaft mit ihren Jungs auf zur zweiten Quali-Runde zur Saison 17/18, diesmal ging es in die Südsee nach Übersee am Chiemsee. Nachdem sowohl die Suche nach dem Spielerpass von Johannes T erfolgreich beendet wurde (dieser neumodische, elektronische Spielerpass war woanders einsortiert) als auch die Suche nach dem Trainer (der kam zur zweiten Partie noch von irgendwo aus den Bergen direkt zur Halle) irgendwann zu Ende war, konnten wir endlich loslegen. Zwischenzeitlich coachten Manu und Hendrik das Team.
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Vier Spielpaarungen standen an, gestartet wurde gegen die SG SHV/UHC Salzburg. Wer sich jetzt fragt, seit wann Salzburg in Bayern liegt, muss sich hintenanstellen; diese Frage wurde längst im Verteiler der Eltern diskutiert, mit dem Ergebnis: Ja, früher mal, heute aber eher nicht mehr so richtig. In der ersten Halbzeit war viel Nervosität zu spüren, in den ersten sechseinhalb Minuten wurden jeweils nur ein Tor geworfen. Der Ball und die Spieler bewegten sich in beiden Teams ständig hin- und her, Effizienz schaut anders aus. 4:4 stand es zur Halbzeit.
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In der zweiten Halbzeit wurden insgesamt 3 Tore erzielt, leider alle auf Seiten der Salzburger, sodass diese Partie mit 7:4 von Salzburg gewonnen wurde. Auf der Habenseite der Isis konnte man den „Gewinn an Erfahrung“ verbuchen, die Sollseite lässt sich kompakt so zusammenfassen: Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Dafür aber drüber, gerne mal daneben, bevorzugt links vorbei. Selbst ein Siebenmeter wurde verworfen. Somit ging der Sieg der Salzburger völlig in Ordnung, auch wenn es den Isis bei einer durchschnittlichen Ausbeute im Angriff zu einem Sieg gereicht hätte. Hätte, hätte, Fahrradkette…
Um 13:00 Uhr startete die Partie gegen den TSV Forstenried. Diese gingen sofort mit 4:0 in Führung und zeichneten sich vor allem durch blitzschnelle Angriffe aus. Auch hier wussten die Isis keinen Rat, zu oft wurde der Ball im Angriff eher verwaltet als dazu genutzt, den Vorsprung der Forstenrieder zu verringern. Es fehlten Ideen, entsprechende Lücken in die Verteidigung zu reißen, die Außenspieler wurden selten angespielt. Davon ausgenommen war unser Torwart Flo, der drei Siebenmeter der Forstenrieder vereitelte. Sogar später auf der Bank spekulierten die Jungs aus Forstenried noch, mit welcher Taktik sie Flo wohl hätten aushebeln können. Hätte, hätte, Fahrradkette… Letztlich endete die Partie 11:15 für Forstenried.
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In der Partie gegen den TuS Traunreut traten die Isis etwas stärker auf. Über 1:1 und 3:2 ging es mit 5:4 für die Traunreuter in die Halbzeit. Auch hier zeigte Flo wieder tolle Paraden, und vorne lief es auch besser, Ferdi, Johannes T und Moritz beförderten den Ball ins gegnerische Tor. In der zweiten Hälfte blieben die Isis die ganze Zeit über dran, auch wenn es am Ende mit etwas Pech 11:9 für die Traunreuter endete. Hier wäre auch mehr drin gewesen, die Fahrradkette bleibt aber diesmal im Schwitzkasten Werkzeugkasten. Erfreulich war, dass vor allem die neuen Spieler wie Johannes T, Leon und Moritz sich schön ins Spiel integrierten, Tore warfen und auch ohne Ball von der Außenseite einliefen.
Im letzten Spiel der Isis gegen den Gastgeber TSV Übersee lief es besser. Und das, obwohl diese einen Spieler hatten, der weit über 1,90m groß war. Ferdi wurde ihm persönlich gedeckt, was aber am Ende gut war, denn Ferdi hatte dank seiner Schnelligkeit zu keinem Zeitpunkt Probleme, seinen Gegenspieler links stehen zu lassen. Schnell war man mit 3:0 in Führung, Jonathan traf bis zum Halbzeitstand von 5:4 mehrfach ins Tor. Direkt nach der Halbzeit stand es gleich 6:6, die Gegner nutzten dabei Fehlpässe der Isis zu schnellen Kontertoren. Durch eine tolle Mannschaftsleistung schafften es die Isis, ihren Zwei-Punkte-Vorsprung bis zum Ergebnis von 12:10 zu retten. Endlich.
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Der Spieltag lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Die Leistung am 2. Quali-Turnier reichte nicht, um in der Landesliga mitzuwirken. Der vierte Platz spiegelt dies richtig wider. Wäre mehr drin gewesen? Ja. Mit etwas mehr Elan und Ideen sowie einem nicht verletzten Finn und Marcel hätten sich die Isis behaupten können und hätten jedes Spiel gewinnen können. Da war es wieder: Hätte, hätte, Fahrradkette…
Es spielten: Flo (Tor), Leon, Johannes R, Ferdinand, Moritz, Justus, Jonathan, Basti, Johannes R
Bericht: Volker Braun
Fotos: Dörte Reiter
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