dieses Zitat eines deutschen Philosophen kann definitiv nicht als passender Kommentar zum heutigen Heimspiel der männlichen C-Jugend des TSV Ismaning gegen den aktuellen Tabellenführer aus Landshut herangezogen werden. Schön ist das Zitat allemal.
Nachdem vor Spielbeginn noch das bereits überfällige Mannschaftsfoto zur Saison 17/18 gemacht wurden, startete die Partie pünktlich um 14:30 Uhr. Die Bank der Isis war mit 12 Spielern sehr gut besetzt, sodass die beiden Trainer Frank und Jörg gut durchwechseln konnten. Aber auch die Mannschaft des ETSV 09 Landshut war mit 11 Spielern angereist.
Gleich zu Spielbeginn zeigten die Landshuter, dass sie nicht ohne Grund in der noch jungen Saison ganz vorne in der Tabelle standen. Innerhalb von 71 Sekunden lagen die Isis direkt 0:2 hinten. Die Landshuter hätten gut daran getan, sich nicht an die Führung zu gewöhnen, denn es sollte sich in der gesamten Spielpartie nicht mehr wiederholen. Die Isis erzielten direkt danach 4 Tore in Folge und gingen über 7:4 und 12:8 schließlich mit 16:14 in die Pause. Die permanente knappe Führung erkämpften sich die Isis redlich, in dem sie sehr schnelle Angriffe spielten und dabei auch – im Gegensatz zu den bisherigen Spielen – den Ball laufen ließen und die Außenspieler mit einbezogen. Die Landshuter waren nicht wirklich schlechter, denn sie schafften es auch immer wieder, frei vorm Tor zu stehen. Zweifelsfrei hatte unser Torwart Flo seinen Anteil daran, dass die noch nicht optimale Abwehrleistung der Isis insgesamt ausreichend war, um mit der kleinen Führung in die Pause zu gehen.
Die zweite Halbzeit ähnelte im Prinzip der ersten, die Isis waren jederzeit in Führung. Zwischendurch wuchs der Vorsprung kurzzeitig sogar auf 5 Tore, was sich aber schnell wieder auf zwei, drei Tore verringerte. Das Spiel endete letztlich mit 34:31 für die Isis.
Die entscheidenden Faktoren zum Gewinn dieser Partie lagen bei der starken Angriffsleistung der Isis, der Einbeziehung der Außenspieler und der überdurchschnittlichen Abwehrleistung unseres Torwarts. Die Landshuter stellten aber auch klar, dass vor allem in der Abwehr am Kreis noch Luft nach oben ist. Zu oft standen einzelne Spieler frei vorm Tor der Isis, weil sich teilweise bis zu drei Ismaninger Spieler um einen einzelnen Angreifer kümmerten. Als eine sehr glückliche Fügung stellte sich zudem die Verstärkung des Kaders durch Fabian und Luca, zwei Auswahlspieler aus Schleißheim, heraus. Beide integrierten sich in kürzester Zeit in die Mannschaft und sollen hiermit noch einmal Herzlich Willkommen geheißen werden!
Autor: Volker Braun
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