"Isis" wollen sich mit einer starken Leistung wieder belohnen

Von am 19.03.2014 in Allgemein, Archiv

 

Für die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Ismaning gilt es, im Spiel beim TSV Winkelhaid die zuletzt schwache Leistung vergessen zu machen. Es ist zudem das direkte Duell um Tabellenplatz 2.


Ganz klar, die Devise nach dem enttäuschenden Auftritt im zurückliegenden Heimspiel gegen den ASV Dachau (17:22) konnte nur lauten: Abhaken und nach vorne schauen. Findet auch Rosi Hascher: „Wir müssen die volle Konzentration jetzt auf das Spiel in Winkelhaid richten.“ Denn die „Isis“ wollen schnellstmöglich eine Reaktion zeigen, unter Beweis stellen, wozu sie eigentlich in der Lage sind. Ganz nebenbei ist die Partie am Samstag (17 Uhr) ja immer noch ein Topspiel. Als Dritter fährt Ismaning zum Zweiten und übernimmt bei einem Sieg selbst wieder Rang 2.


„Wir haben die Woche über im Training Zeit, unsere Fehler zu beheben“, so „Isi“-Trainerin Aniko Keczko unmittelbar nach der Pleite gegen Dachau. „Auswärts ist es natürlich immer schwer, aber es kann alles passieren. Die Leistung muss einfach stimmen und vieles wird auch von der Tagesform abhängig sein.“ Die Ungarin hofft allen voran, dass die zuletzt kranken Spielerinnen wieder zur Verfügung stehen, um einen breiteren Kader zu haben. Gegen Dachau fielen Christine Königsmann, Kirsten Walter und Lisa Frank aus. Lediglich letztere konnte zu Wochenbeginn wieder trainieren. Franzi Lang laboriert nach wie vor an ihrem Außenbandriss. Dafür gab Steffi Oberhuber ja ihr Comeback nach überstandener Schulterverletzung. „Von Spiel zu Spiel wird sie auch immer sicherer werden“, weiß Keczko. „Aufgrund ihrer Erfahrung ist sie aber ohnehin eine große Hilfe für uns.“


Ismaning trifft auf einen Gegner, der bislang in dieser Saison mit zwei völlig entgegengesetzten Trends aufhorchen ließ. Die ersten zehn Partien hatte Winkelhaid allesamt gewonnen, darunter auch der 27:25 Erfolg bei den „Isis“ in der Vorrunde. Doch nach diesem raketenartigen Start brachen die Mittelfranken ein, kassierten sieben Niederlagen in Folge, auch aufgrund von Ausfällen. Mittlerweile hat sich Winkelhaid aber gefangen und ist mit dem Erfolg beim Tabellenschlusslicht Ottobeuren (25:22) wieder an den „Isis“ in der Tabelle vorbei gezogen. Die dagegen wollen sich jetzt eben wieder von ihrer besseren Seite präsentieren. „Wichtig ist, dass wir uns selbst belohnen, und dass können wir mit einem Sieg“, weiß Rosi Hascher. „Das gibt dann auch wieder neues Selbstvertrauen.“


Für beide Teams ist es übrigens zugleich ein beschnuppern vor baldigem Wiedersehen. Am 12. April, also nur drei Wochen später, treffen Ismaning und Winkelhaid erneut aufeinander. Dann allerdings wieder in Ismaning, im Viertelfinale des BHV-Pokals (Molten-Cup). Für Hascher spielt das nur eine untergeordnete Rolle: „Ich würde nicht sagen, dass eine der beiden Partien wichtiger ist, die in der Liga oder im Pokal“, sagt die Rückraumspielerin. Denn gewinnen wollen die „Isis“ ohnehin beide Spiele gegen den TSV Winkelhaid.


voraussichtliches Aufgebot TSV Ismaning:


Elisabeth Gschwendtner (im Tor), Kathleen Braun, Susanne Pramberger, Kathi Tischler, Lisa Frank, Sophie Pramberger, Isabel Dulias, Steffi Oberhuber, Andrea Keczko, Rosi Hascher


noch fraglich: Christine Königsmann, Kirsten Walter

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