wA1: Erfolgreiches Quali-Wochenende

Von am 04.05.2015 in Allgemein, Archiv

Für die weibliche A1-Jugend stand an diesem 1. Mai-Wochenende ein Doppel-Qualieinsatz auf dem Programm. Das lange Wochenende startet am Freitag mit der bayerninternen Vorqualifikation der Jugendbundesliga in Haunstetten. Am Sonntag ging es dann nach Simbach, wo die Bayernliga-Qualifikation für die A-Mädels anstand. Kurzzusammenfassung: Qualifikation für die Bayernliga 2015/ 2016 und Einzug in die nächste Runde der Jugendbundesligaqualifikation.

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JBLH-Qualifikation in Haunstetten:
Der Feiertag startete für die Isis gleich mit der Partie gegen den letztjährigen Bayernligarivalen HC Erlangen. Während der HC Erlangen im Grunde mit der gleichen Mannschaft wie in der Vorsaison auflief, war das Ismaninger Team eine komplett neu formierte Mannschaft (inklusive Physio Tom Bäuml und dem renommierten Sportmediziner Dr. Leonhard Achenbach —> Danke für Eure Unterstützung!), die zudem aktuell wegen Verletzungen auf einige Spielerinnen verzichten musste.
Dies machte sich insbesondere in den ersten Spielminuten bemerkbar. Einige Unstimmigkeiten in der Abwehrformation und im Angriffsspiel führten zu einer 3:5 Führung für Erlangen. Doch dann fand das Team um die Trainer Florian Bamberger und Sabine Höhn immer besser ins Spiel. Die Partie entwickelte sich nun zu einem spannenden Duell auf Augenhöhe. Nach einer knappen Halbzeitführung (11:10) verpassten die Isis durch einige Unkonzentriertheiten sich weiter abzusetzen. Demzufolge blieb das Spiel bis zum Schluss eng und endete für beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten Unentschieden. (20:20)

Die zweite Partie fand gleich anschließend gegen die HSG Würm Mitte statt. Trotz des harten Spiels offenbarte die Mannschaft jetzt ein anderes Gesicht, hatte sich eingespielt und zeigte relativ schnell wer in dieser Partie den Ton angeben würde. Die Zwischenstände von 3:8, 6:14,10:23 und der Endstand 12:26 machen das besonders deutlich. Folglich konnte das TSV-Team dieses Spiel nutzen, um weitere Varianten in Angriff und Abwehr auszuprobieren.

In der letzten Partie des Tages stand den Isis der Gastgeber TSV Haunstetten um Nationalspielerin Sarah Irmler gegenüber. In diesem Spiel wurde deutlich, dass sich die Mannschaft innerhalb des Turniers schon deutlich besser gefunden hatte und so viele Kombinationen schon gut funktionierten. Demzufolge konnte auch diese Partie mit einer guten Leistung 14:20 gewonnen werden.

Nachdem auch der HC Erlangen alle weiteren Partien gewonnen hatte kam es nun zum 7m-werfen um den Gruppensieg. Hier setzte sich der HC Erlangen knapp gegen die Mädels aus Ismaning durch. Doch wer weiß, für was es gut war…
Nun steht kommendes Wochenende (9./10. Mai) die nächste JBLH-Quali-Runde in Baden-Württemberg an. Die Isis müssen nach Birkenau (etwa 400km) und an einem zweitägigen Turnier gegen Gastgeber TSV Birkenau, SG Kappenwindeck/Steinbach, SG H2KU Herrenberg und TPSG Frischauf Göppingen antreten. Bezüglich des Modus bestehen noch einige Unsicherheiten, die aber in Kürze geklärt sein werden.

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Bayernliga-Qualifikation in Simbach:
Das Glück stand den Ismaninger Spielerinnen nicht gerade in’s Gesicht geschrieben, als sie erfuhren, dass die Bayernliga Qualifikation für sie in Simbach stattfinden würde. Allen war relativ schnell klar, dass das frühes Aufstehen und eine relativ lange Autofahrt mit sich bringen würde. Dazu der Modus in einem 5er-Turnier, in dem nur zwei Teams weiterkommen, mit jeweils nur einem Spiel Pause. Mit dem Hinweis, dass Waldbüttelbrunn knapp vier Stunden fahren müsse, relativierte sich das Ganze jedoch ein wenig.
Neben den Gastgebern vom TSV Simbach und der eben erwähnten Mannschaft der DJK Waldbüttelbrunn nahmen an der einzigen diesjährigen Bayernliga-Qualifikationsrunde noch der TSV Wendelstein sowie der TSV Allach teil. Außer Simbach taten sich die Trainer und anderen Verantwortlichen mit einer leistungstechnischen Einordnung vergleichsweise schwer, sodass man mit gemischten Gefühlen nach Simbach reiste.

Das erste Spiel zerstreute diese Zweifel ein wenig. Mit einer konzentrierten Leistung, bei der zwar bei weitem nicht alles stimme, aber zumindest kaum nachlässige Fehler zu beobachten waren, setze man sich klar mit 27:10 gegen Wendelstein durch.
Leider scheinbar auch ein Signal für die Mädels die nächsten zwei Spiele etwas lockerer zu gestalten. Gegen Allach war man zwar schon etwas nachlässig, gewann aber letztlich noch souverän mit sieben Toren (21:14) - auch wenn man die gute Rückraum-Mitte-Spielerin immer wieder sträflich frei zum Wurf kommen ließ. Eine Tatsache, die die gegnerische Trainerin zur sinngemäßen Aussage verleitete, dass die JBL-Truppe ja über gar keine richtige Abwehr verfüge…!
Leider setzte sich diese Entwicklung auch gegen Simbach fort. Die Spielerin verteidigten einzeln für sich statt gemeinsam im Team und verloren immer wieder Zweikämpfe gegen die wendigen Kontrahentinnen. Die Folge: Ein verdienter Rückstand zur Halbzeit. Die Unzufriedenheit darüber war den Spielerinnen in der Halbzeit deutlich anzumerken, sodass von Trainerseite gar nicht viel zu sagen war. In der zweiten Halbzeit fing man sich wieder ein wenig, ließ nur noch vier Tore zu und gewann das Spiel mit 16:11.
Auf das kommende Spiel bekamen die Mädels den Hinweis, dass Disziplin und Motivation zu großen Teilen in der Eigenverantwortung der Spielerinnen liegen und die Aufgabe sich auf das kommende Spiel komplett eigenständig vorzubereiten. Scheinbar mit Erfolg. Von Anfang an konzentrierter, ohne Nachlässigkeit und vor allem gemeinsam dominierte man die müde wirkenden Waldbüttelbrunner und konnte im letzten Spiel noch einmal einen deutlich Sieg verbuchen (25:7). Ein versöhnlicher Abschluss.

Auf Einladung des TSV Simbach konnte man sich nach der Quali noch in einem netten Steak-House zusammensetzen, ein bisschen ratschen und die Spiele noch einmal Revue passieren lassen, bevor man sich zurück auf den Weg nach Hause machte. Vielen Dank für die nette Geste!

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