wA1: Vorbericht zur Verbandsinterne wJBL-Vorqualifikation

Von am 28.04.2015 in Allgemein, Archiv
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Am kommenden Freitag (1. Mai) startet unsere weibliche A-Jugend in die Qualifikation zur  Jugendbundesliga 2015/16. Ein spannendes Ziel für das neu formierte Team.

Nach mehreren Jahren kontinuierlichen Aufbaus und dauerhafter Anwesenheit in Deutschlands höchster Spielklasse stand den Isis vor dieser Qualifikationsrunde ein bedeutender Umbruch bevor. Einerseits mussten viele Leistungsträgerinnen der letzten Jahre ihre Jugendkarriere altersbedingt beenden und gehen jetzt für diverse Damenmannschaften auf Punktejagd. Diese Lücke wurde mit Talenten aus Ismaning und einigen Spielern von außerhalb gefüllt. Andererseits kam mit Florian Bamberger, Sabine Höhn und Ute Becker auch ein neues Trainerteam zu Amt und Würden.
Im Großen und Ganzen keine einfache Ausgangslage, wenn man die Eingewöhnungszeit bedenkt, die so eine neu formierte Mannschaft benötigt.

Am Freitag warten auf die Isis drei Teams, die seit langer Zeit für ihre gute Jugendarbeit und individuelle Ausbildung bekannt sind. Die HSG Würm-Mitte, die die Jugendbundesligaqualifikation im letzten Jahr mit identischem Team verpasst hatte und diese Scharte sicher auswetzen möchte, der HC Erlangen, der seine schon letztjährig gute Mannschaft noch einmal verstärkt und in der Vorbereitung extra die Hilfe eines renommierten Sportmediziners in Anspruch genommen hat und der TSV Haunstette, mit einigen Spielerinnen mit 2-Liga-Erfahrung und natürlich Nationalspielerin Sarah Irmler. Eines dieser drei Teams müssen die Isis hinter sich lassen um in die nächste Qualifikationsrunde vorzurücken.

Für diese Herausforderung hatten die Ismaninger knapp sechs Wochen Vorbereitungszeit zur Verfügung. Eigentlich. Denn eine Hiobsbotschaft folgte der nächsten: Helena Lettl wird an der Schulter operiert - fällt lange aus, Lara Wittmann wird krank - fällt lange aus und Patti Filz knickt um - fällt lange aus; Gleichzeitig spielen einige Mädels tragende Rollen in den Damenmannschaften und andere müssen parallel das Abitur stemmen. Über die Ferien war an Training zeitweise gar nicht zu denken, weil einfach zu viele Spielerinnen verhindert oder völlig überspielt waren. So schrumpfte die verfügbare Zeit recht schnell zusammen und man kam erst nach den Ferien zu ersten wirklichen Einheiten.1

Dort merkte man aber sofort, dass die Mädels die verlorene Zeit mit Trainingseifer und -Einsatz wieder wett machen wollten. Teilweise vier bis fünf Einheiten pro Woche und insgesamt knapp 20 Stunden Training in den zwei Wochen vor der Qualifikation am Freitag sprechen eine deutliche Sprache. Die Spielerinnen ackerten zusammen und strengten sowohl ihren Körper als auch Kopf an um Auslösehandlungen, Kleingruppensituationen, Abwehrfinten und vieles mehr zu lernen, zu üben und anzuwenden. Alles um für den kommenden Freitag vorbereitet zu sein und deutlich zu zeigen, dass die Spieler des TSV Ismaning selbst widrigsten Bedingungen trotzen können, wenn sie gemeinsam ein Ziel verfolgen.

Die komplette Mannschaft freut sich jetzt auf das kommende Wochenende, wenn es losgeht und die Leistung eingeordnet werden kann.
In diesem Sinne freut sich die Mannschaft über Unterstützung in Haunstetten (1. Spiel der Isis: 11:20 Uhr, Landsberger Str. 3a in Haunstetten)

Spielplan hier zur Quali in Haunstetten hier
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