Spielbericht wB TSv Ismaning : ESV Regensburg 13 : 28
Es ging gegen den ungeschlagenen Tabellenführer und man wusste, dass die Trauben hier sehr hoch hängen würden. Daher hätte die Mannschaft eigentlich locker aufspielen können. Vielleicht steckte die schwere Verletzung (doppelter Bänderriss) von Lotta im morgendlichen A-Jugendspiel den Spielerinnen noch in den Köpfen?
So muss die B1 mittlerweile auf drei wichtige Rückraumspielerinnen verzichten, da Lara und Tammy ebenfalls seit längerem mit unverschuldeten Bänderverletzungen ausfallen.
Jedenfalls trat man von Beginn auf sehr zögerlich auf, alle liesen die Köpfe hängen, als ob die Partie schon vor Anpfiff verloren sei. In Halbzeit eins stand die Abwehr noch einigermaßen, jedoch wurde vorne mit viel zu wenig Druck und Selbstvertrauen gespielt. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs kam der Angriff etwas besser ins Spiel. Ein mageres 5 : 13 war der Pausenstand.
Jedoch muss man Regensburg anerkennden zusprechen, dass sie tollen Handball spielen und sich vielleicht sogar bedanken, dass sie nur das Nötigste getan haben und nur zeitweise ihr schnelles und schönes Spiel aufziehen mussten um die harmlosen Ismaninger in Schach zu halten.
Nach der Halbzeit wurde versucht schneller zu spielen, was in Ballverlusten und technischen Fehlern mündete. Dies lud Regensburg zu Gegenstößen ein, die Abwehr stand sehr schlecht und ohne Power somit Regensburg konnte auf 24 : 9 davon ziehen. Endstand 28 : 13.
Was in der letzten Woche noch von Kampfesgeist geprägt war, war an diesem Wochenende gar nicht zu spüren. Ausreden ob des A3 Spiels an diesem Sonntagmorgen um 09:15 Uhr werden nicht gelten gelassen, da dies nicht mit der Mangelhaften Körpersprache zu erklären ist.
Fazit: Gegen Regensburg darf man verlieren, aber mit mehr Selbstvertrauen und Mut wäre ein deutlich besseres Ergebnis möglich gewesen, auch wenn man auf einige Spielerinnen verzichten musste.
Nun haben die Mädls eine Woche B1 frei und dann geht es gegen Coburg, wo dringend wieder zwei Punkte her müssen um das Selbstvertrauen wieder aufzubauen.
Allen Verletzten mit Bänderrissen und Syndesmosebandverletzungen gute Besserung, auf das wir Euch im Januar/Februar/März/April :-) wieder begrüßen können!
Es spielten: Vroni Wittmann (Tor), Amelie Wulff 1,Elena Kohde 2, Luisa Müller 2, Alexandra Kunert 2, Simona Hennig 1, Tanja Edlbauer, Sophia Krabichler 2, Sara Lutz 2, Terry Pfründer, Sina Fein 1