
(*Zitat nach Seiler und Speer,
https://youtu.be/GWgisTPKCdk)
„Ostern = IBOT“ ist eine Fixgleichung im Handballkosmos des TSV Ismaning. Nicht zu Unrecht, wie die wA eindrucksvoll bewiesen hat: Herzlichen Glückwunsch!
Leider konnten die Mannschaften der wB und wC bedingt durch Verletzungen und private Termine einiger Spielerinnen keinen eigenen Kader aufbieten. Daher entschlossen sich die Trainerinnen eine gemeinsame Mannschaft zu melden, um überhaupt noch teilnehmen zu können. Die verbliebenen Spielerinnen dankten dies mit bester Laune schon bei der Anreise am Vortag. Das Turnier selbst begann am Karsamstag und der Spielplan wollte es, dass unser Team um 7:30 Uhr das Turnier der wB eröffnen „durfte“.
Schware Partie
Es ging gegen die JSG Hegau. Diesen Gegner hatte die wC im Vorjahr problemlos geschlagen. Es zeigte sich aber schnell, dass dieses gute Omen nicht ausreichen sollte. Die „Jung-Vulkanos“ reisten als frisch gekürter Meister der Oberliga Baden-Württemberg an und waren klar überlegen. Die Isis kämpften aber tapfer bis zum Ende und konnten gegen die späteren Finalisten die Niederlage mit 7:16 noch begrenzen.
Auch das zweite Spiel sollte nicht leichter werden: Wenngleich gegen den VfL Günzburg nach der Papierform zumindest eine ausgeglichene Partie erwartet werden konnte, fanden die Schwäbinnen schneller ins Spiel und zogen von Anfang an davon. Ein deutliches 7:18 war das Ergebnis.
Danach hatten die Mädels bereits spielfrei für den Rest des Tages und konnten die Zeit nutzen, um sowohl Geist als auch Körper zu pflegen. Beides gelang beim gemeinsamen Bowling am Nachmittag mit anschließendem Abendessen. Und obwohl das Turnier beileibe nicht nach Wunsch begonnen hatte, ließ sich die Truppe nicht hängen, sondern zeigte vorbildliche Haltung. Versöhnlicher Abschluss des Tages war der Besuch der beiden Vorrunden-Partien der wA.
„Wir brauchen Eier“ (Zitat O. Kahn)
Für den Ostersonntag war die Devise klar: ein Sieg musste her! Dumm nur, dass im letzten Vorrundenspiel die Ost-Schweizer Auswahl wartete. Starke Technik gepaart mit körperlicher Überlegenheit waren eine Kombination, die unsere Mannschaft bis kurz vor Schluss nicht wirklich in den Griff bekam. Dann aber ging ein sicht- und spürbarer Ruck durchs Team! Die Abwehr mutierte gemeinsam mit den Torfrauen zum unüberwindbaren Bollwerk und die Abschlüsse waren konzentrierter als zuvor. Ein 10:12 wurde folgerichtig zum 14:12 gedreht und damit war der ersehnte Erfolg erkämpft! Statt der befürchteten Kellerduelle durfte sich die Mannschaft nun auf die Platzierungsspiele im Mittelfeld vorbereiten.
Mitten drin statt nur dabei
Vor den Augen der vollzählig anwesenden „großen Isis“ der wA entwickelte sich jedoch gegen die Gastgeber der TG Biberach ein von Fehlern geprägtes Spiel. Besonders im Angriff lief es nicht rund und im Abschluss fehlte die Effizienz. Obwohl am Ende nur 13 Gegentore notiert werden mussten, war angesichts magerer 6 eigener Treffer kein Sieg möglich.
Im Finalspiel um Platz 11 ging es dann gegen die derzeit Drittplatzierten der Oberliga RPS, die TSG Friesenheim. Die „Jung-Eulen“ gingen beherzt ans Werk und erspielten sich einen 3-Tore-Vorsprung. Aber die ´99er Isis wollten ihre B-Jugend-Zeit nicht mit einer Niederlage beenden und machten mächtig Druck. Tor um Tor wurde der Rückstand abgebaut und umgedreht. Am Ende unterlagen die Pfälzerinnen mit 15:17 einer „bunten Mischung“ aus vier Ismaninger Jahrgängen (1999 bis 2002).
Für Irene Krecken, Trainerin der wC, war der Kampf „ihrer“ Mädchen gegen die körperlich teilweise weit überlegenen Gegner vorbildlich: „Klar, dass wir in der höheren Altersklasse mit dieser jungen Mannschaft nicht um den Sieg kämpfen. Aber es war eine hervorragende Gelegenheit, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten – denn da wird uns auch nichts geschenkt werden!“
Rosi Hascher, die für die wB in Biberach war, freut sich, dass die Fahrt überhaupt zustande kam. „Ich wäre sehr traurig gewesen, wenn wir nicht hätten fahren können – vor allem für die ´99er. Wir hatten eine harte Saison und da ist das IBOT ein schöner Abschluss!“
Auch dieses Jahr war das Turnier wieder hervorragend organisiert: von Mannschaft, Trainern und Eltern ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ an die Veranstalter.
Leider müssen wir uns auch von Birgit Blauschies verabschieden, die sich nach langer Trainerzeit eine Auszeit gönnt! Auf diesem Weg bedanken wir uns ganz herzlich für ihr Engagement. Hoffentlich dürfen wir sie bald wieder bei uns willkommen heißen!
Es spielten: Veronika Mandlmeier, Franziska Blask (beide Tor), Manuela Brosig, Joelle Korhammer, Melissa Matthes, Theresa Pfründer, Dilara Sanliünal, Lisa Felsner, Sophia Dölger, Jule Braun, Maria Koller, Katharina Krecken, Nele Rohmert
Bericht: Michael Koller