Die Mädels wissen wie sie ihr Publikum in den Bann ziehen können, einfach nur gewinnen wäre zu langweilig.
Vorab: ein riesiges DANKESCHÖN an unsere Fans für die tolle Unterstützung. Auch das pusht die Mädels und treibt sie zu tollen Leistungen.
Aber von Anfang an: auch dieses Mal war alles wieder ein bisschen anders. In der Halle war nur die linke Tribüne ausgefahren auf der erstaunlich viele Eltern des Gegners Platz genommen hatten. Dazu kam, dass der Schriri in allen Aktionen äußerst zurückhaltend war, was sich auch schon bei dem vorangegangen Spiel der mB angedeutet hatte und für viel Emotionen und Aufregung sorgte.
Der heutige Gegner in der Hölle Süd war die HSG Rednitzgrund aus Nürnberg. Eine für die Isis gänzlich unbekannte Mannschaft. Das Spiel wurde vom Unparteiischen pünktlich um 16.00 Uhr angepfiffen.
Die wC schien zu Beginn der ersten Halbzeit nicht mehr zu wissen wie Handball funktioniert. Das Spiel wirkte unruhig, die Pässe ungenau und der Gegner war scheinbar überall, so dass die Mannschaft zunächst mit 0:3 hinten lag. In der 9ten Minute (Spielstand 1:4) beschloss das Trainerteam eine Auszeit zu nehmen. 4:4 stand es nach 15 Minuten und der Gegner brauchte ebenfalls eine Auszeit, die allerdings nicht so fruchtete wie bei den Isis. Nach 17 Minuten war es soweit und unser Team ging das erste Mal in Führung. Heute merkte man jedoch dem Team an, dass das Spiel kein Spaziergang wird. Immer wieder schlichen sich technische Fehler ein. Trotz eines ständigen AUF und AB in unserem Spiel gelang es dem Team mit zwei Toren Vorsprung in die Halbzeitpause zu gehen (9:7).
In der Halbzeitpause durch das Trainerteam motiviert startete die Mannschaft in die 2. HZ.Es kam jedoch anders. Die Spielerinnen von Rednitzgrund nahmen wieder an Fahrt auf und übernahmen in der 30ten Minute wieder die Führung. Das AUF und AB ging weiter und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Ein enormer Kraftakt musste her um das Spiel nach Hause zu bringen. Immer und immer wieder schaffte es das Team, wenn auch nur knapp, in Führung zu gehen. Das Spiel stand auf der Kippe. Nach 40 Minuten nahm der Gegner eine Auszeit was letzten Endes auch uns entgegenkam um durchzuatmen. Auch danach fielen die Tore auf beiden Seiten und nach 44 Minuten stand es 20:20. Der Schiri pfiff ab dem Zeitpunkt nun gar nichts mehr ab und stand auch den Spielerinnen oftmals im Weg, so dass vernünftige Pässe kaum möglich waren und wen interessiert es schon ob die Spieler 3 oder sieben Schritte machen... alles war anscheinend egal... Aber die wC ließ sich nicht davon beirren.
Dann kam der Ruck und wir spielten unser Spiel. Schnell nach vorne und sicher im Torwurf gelang es uns sich mit 3 Toren abzusetzen. Die bessere Kondition und die super Torwart-leistung von Katja war jetzt ausschlaggebend. Mit Beginn der 49. Spielminute wussten wir, das Spiel war gewonnen. Dann nahm das Trainerteam 30 Sekunden vor Spielende ein Team-Timeout. Aber warum so kurz vor Spielende wenn man mit 3 Toren führt?
Aufgrund der anderen Ligaspiele hatten wir ausgerechnet, dass ein Sieg mit vier Toren Abstand genügt, um mit dem 1. Tabellenplatz belohnt zu werden! Und auch das gelang dem Team. Nach Wiederanpfiff zwei tolle Pässe, eine tolle 1gegen1-Aktion und der Sieg mit 4 Toren Vorsprung war perfekt. Wir gewannen 24:20!
TOLL – KLASSE – STARK. Weiter so.
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Es spielten: Katja Nüssel (Tor), Tatjana Hiebl, Violeta Kavgadjiska (1), Elena Krizanac (6), Mira Leonhardt (3), Amelie Lux (6/1), Maya Mankarious (2), Enna Oberländer (3), Anna Olivier (2), Malin Rozbicki, Lena Schlesinger (1)
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Unsere nächsten Spiele: 16.11. auswärts gegen Kernfranken / 01.12. (15.00 Uhr) zuhause in der Hölle Süd gegen die HSG Freising-Neufahrn
Bericht: Markus Hamm und Sven Leonhardt-Schuster