Lange nichts mehr gelesen vom Isi Nachwuchs Jahrgang 2006-07. Man könnte meinen, es hat sich nichts getan, aber das ist völlig falsch. Es hat sich viel getan –tja eben zu viel getan.
Aber jetzt ist die Zeit, unsere Fans auf Stand zu bringen: Am Ende der Pfingstferien haben wir Nachwuchs bekommen. Die 2007er Mädels aus der E Jugend (super Betreut von Meli Ilg) haben unseren Kader mal ganz geschwind auf 23 (!!!!) Spierinnen aufgepimt. Das war fürs Trainerteam erst mal ein mächtiger Stress. 17 neue Namen merken, Bestandsaufnahme der technischen und spielerischen Fertigkeiten, Training organisieren, Elternabend, usw. Was am Anfang für Schnappatmung sorgte, wurde von Training zu Training immer interessanter und es machte immer mehr Freude mit dem jungen Handballnachwuchs zu arbeiten. In der Schule würde man Streber zu den Mädels sagen, in der Handballgemeinde sagt man ganz einfach „Meeega
Nachwuchs“.
Die erst große Herausforderung für uns war dann die 1. Runde der Quali für die Hallensaison 2018-19 in Anzing. Da man für die höchste Spielklasse in Oberbayern gemeldet hatte, war man gespannt was die anderen Vereine so aufzubieten hatten. Doch die Sorgenfalten wichen sehr bald strahlenden Gesichtern. Die Mädels legten eine souveräne 1. Runde aufs Parkett und schlossen die 3 Spiele mit 3 Siegen ab.
Das war doch schon nicht so schlecht für den Anfang und man konnte entspannt die Entscheidende 2. Runde der Quali angehen. So war der Plan. Jedoch bei der Zusammensetzung der Gruppen staunten wir nicht schlecht.
5er Gruppe, 3 Erstplatzierte aus der 1. Runde, na Prima – warum haben wir denn überhaupt eine 1. Quali gespielt. Aber egal –Mund abwischen und auf nach Ebersberg. Hier ging es denkbar schlecht los. 1. Spiel gleich mal ne volle Pleite -2-4 verloren und das auch noch gegen Ebersberg. Super!! Somit konnten wir uns nur noch eine Niederlage in den 3 weiteren Spielen leisten. Und das taten wir auch. Gegen HT München gabs noch eine drauf –was zu erwarten war, denn die sind wirklich Bärenstark. Aber zum 3. Platz trugen die Siege gegen Allach II u Brunthal bei. Somit war unser Ziel, in der BOL (höchste Spielklasse) zu spielen, erreicht.
Gott sei Dank konnten wir danach endlich den Belag wechseln. Ab jetzt nur noch Beachen !!!! Yes Ladies.
Egal, ab dem 18. Juni nur noch Training im Sand. Und wer dachte die Streber in der Halle –oh Sorry der meeega Nachwuchs, kann auf dem Belag nicht noch eine Schippe drauf legen, der kannte die jungen Damen schlecht. Von Training zu Training wurde das was hier dargeboten wurde immer besser. Keine 30 Grad, kein Regen, kein Wind mochte die durchaus sehr zarten Mädels von der riesigen Sandkiste im Sportpark fern halten. Kaum berührten die Füße das goldgelbe Element, gab es kein halten mehr. Alles was sich die Trainer als Aufgaben (die Eltern bezeichneten diese als Schikane) ausdachten wurde mit Fleiß und mit unendlichen Ehrgeiz ausgeführt, nur um endlich Beachhandball zu spielen. Und das haben sie dann getan. Immer und immer wieder von links nach rechts, von rechts nach links wurde um jeden Ball, um jeden Zentimeter um nicht zu sagen um jedes Sandkorn gekämpft. Es war eine Wonne den Nachwuchsbeachern bei der „Arbeit“ zu zu sehen. Den man hatte ein großes Ziel vor Augen: Kinderbeachturnier des TSV Ismaning. Man wollte unbedingt oberbayerischer Beachmeister werden.
Leider konnte der Autor des Berichtes selber nicht dabei sein, als am Samstag der große Moment um exakt 9:42 Uhr starte:
„Die Spiele mögen beginnen!!!“
Und wie sie begannen. 24:5 gegen Vaterstetten, gefolgt von einem 22:3, weiter mit einem 22:7 gegen Schleißheim, gefolgt von einem 18:0. Häääh?? Zu Null ?? beim Handball. Frei nach dem Song „Gibt’s doch gar nicht“ fegten sie Indersdorf einfach weg. Noch 2 Spiele trennten uns vom Titel. Das nächste endete 19:3 (Schleissheim 2). Ok doch das war noch zu wenig, denn der stärkste Gegner wartete am Schluss: Altenerding. Ein Sieg oder ein Unentschieden mussten her. Leider war am Anfang wohl etwas Sand im Getriebe und es stand 3:3 nach 3,33 Minuten. Doch dann kam der Isi-Turbo und am Ende zeigte die Anzeige ein 14:5 für Ismaning.
Es war geschafft. Und das mal ziemlich souverän: 119:23 Tore; 12:0 Punkte. Alle Achtung meine Damen. Der oberbayerische Meister ist mal so was von verdient.
Ja, das war‘s mal fürs Erste an News aus der weiblichen D-Jugend des TSV.
Wie geht’s weiter?
Wir werden in der Hallensaison ab 30.09. mit 2 Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Wenn ihr also neugierig seit, wie es mit den Mädels so weitergeht, dann gibt’s nur einen Ort es heraus zu finden: Realschulhalle An der Torfbahn 5 in Ismaning.
Schöne Zeit bis dahin und wir werden fleißig trainieren, damit wir unseren treuen Fans und denen die es noch werden wollen schöne Spiele bieten können. Und das alles in der schönsten Gemeinde Deutschlands und mit dem schönsten Sport den es gibt: Handball ins Ismaning in der „Hölle Süd“